Lehmbau ist kein Trend – sondern ein anderes Verständnis von Architektur.
Wir verbringen durchschnittlich 3/4 unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen. Das hat eine große Wirkung auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Beim ökologisches Bauen versuchen wir, ein angenehmes Raumklima für die Bewohner zu schaffen und gleichzeitig im Einklang mit der Natur zu bauen – durch Ressourcenschonung und Energieeffizienz.
Ein Haus ist wie unsere dritte Haut und sollte Atmen können. Das heißt nicht, dass es an allen Ecken zieht und man den Wind spüren kann.
Beim Ökologischen Bauen wird hauptsächlich auf eine Diffusions-Offenheit des Wand- und Dachaufbaus geachtet. So kann die erhöhte Feuchtigkeit des Innenraums nach aussen diffundieren und setzt sich nicht in den kalten Ecken ab und schimmelt.
Hierfür verwenden wir ökologische Materialien, da diese die Eigenschaften schon mitbringen, zudem nachhaltig sind und einen geringen Primär-Energieaufwand haben.
Hanf
Holz
Flachs
Leinen
Jute
Stroh
Heu
Seegras
Schilfrohr
Reet
Schafwolle
Haare
Öle
Kuhmist
Gestein
Vulkanisch
Kalk
Bims
Perlite
Naturgips
Der Begriff „Naturbaustoffe“ umfaßt Werkstoffe, welche weitgehend in der Natur vorkommen, bzw. durch biologische Prozesse im Laufe der Zeit entstanden sind und in der Baustoffverarbeitung einen sehr niedrigen Primärenergiebedaft haben im Vergleich zu konventionellen Baustoffen, wie Mineralwolle, Zement, Beton, Kunststoffharze und Kunststoffe.
Diese natürlich vorkommenden Baustoffe werden nur manuell, mechanisch, durch Auflösen in Wasser etc. verarbeitet. Es kommen keine chemischen Mittel oder Zusätze zum Einsatz. Sie könne somit auch wiederverwendet werden.
Einige gängige ökologische Bauarten: Holzhaus, Strohballen-Haus, Hanf/Kalk-Haus, Stampflehm-Haus, Natursteinhaus.
Meistens werden die Materialien so zusammen gesetzt wie es sinnig ist, wie z.B. bei einem mit Lehmsteinen ausgefachten Fachwerkhaus das von aussen mit kalk verputzt wird.
Das Bauen mit ökologischen Materialien ist die absolute Zukunftsbauweise. Warum?
In Zukunft wird darauf geachtet werden müssen, dass in der Ökobaustoff-Entwicklung nicht zu sehr ans Konventionelle angepasst wird und dadurch die ursprünglich natürlichen Baustoffe gepantscht werden.
Für die Entwicklung braucht es vor allem Wissen, wie mit den „alten“ Baustoffen modern umgegangen wird. Dieses Wissen ist bisher noch nicht weit verbreitet verfügbar.
Lehmbau ist kein Trend – sondern ein anderes Verständnis von Architektur.
Lehmputze haben folgende positive Eigenschaften auf die Gesundheit und das Raumklima:
Du hast ein Lehm-Gestaltungsprojekt oder möchtest an einem Workshop teilnehmen? Du interessierst dich für das Ökobaukollektiv? Ich freue mich, von dir zu hören!